Stael von Holstein

Familie 

Thomas Baron Stael von Holstein

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Stammbaum 1

 

 

 

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12. - 16. Jahrhundert 

Stammbaum 1 12.-16. Jahrhundert

I.    1. Ludewicus (Vlecke) de Are* (1202 - Ludewicus Macula), erwähnt 1189 -1202, Ministerial des Grafen Theodericus von Hochstaden und Are.

I.    2. Henricus Vlecke de Are (1197 - Henricus Macula), erwähnt 1189 und 1197 im Gefolge des Grafen Engelbert I. von Berg

*Wahrscheinlich handelt es sich beim Leitnamen "de Are" nicht (oder nicht nur) um den Ministerialposten, sondern um die Abstammung von Grafen de Are - die Bezeichnung macula (Fleck) wurde den illegitimen Kindern vor den Vatersnamen gesetzt. Dafür spricht sowohl die Tatsache, dass die Vleckes de Are trotz ihres Ministerialstandes ausschließlich in die Familien von nobiles einheirateten, als auch die Leitnamensitte - Ludwig, Theoderich, Hermann, Heinrich, Lothar (Lutter), Aleid - sind allesamt Are-Hochstaden-Namen.

II.    1. Hermann Flecke de Are (in zahlreichen Urkunden auch de Are dictus Flecke, pincerna de Are und in der Urkunde vom 19.02.1249 pincerna Flecko de Holstein genannt), erwähnt 1218, erscheint 1227 und 1230 im Gefolge des Grafen von Hochstaden und Are, 1238 -1259 Mundschenk  des Grafen Conrad von Hochstaden und Are - Erzbischofs von Cöln; bekleidete seit 1241 die Ritterwürde und übte im Namen des Erzbischofs richterliche Funktionen aus. In einer Urkunde vom 31.12.1259 trägt Hermann dem Erzbischof seine neu erbaute Burg Kuchenheim (Cuggenheim) in der Eifel als Offenhaus auf.

II.    2. Theodericus Flecke de Are, erwähnt  1218, 1238, 1241, Ministerial des Grafen von Hochstaden und Are (Zeugen: Hermannus Flecke pincerna noster, Theodericus frater ejus), &  N von Bachem, Tochter v. Daniel von Bachem

II.    3. N (Tochter) Flecke de Are & N von Rennenberg, vir nobilis (ihre Söhne erscheinen in der Folgezeit als Ministeriale)

II.    4. N (Tochter) Flecke de Are & Roricus Walpodo de novo Castro, vir nobilis (ihre Söhne erscheinen in der Folgezeit als Ministeriale des Grafen von Sayn neben Henricus Flecke de Are)

II.    5. Henricus Flecke de Are,  Ritter von Holstein, 1214 Burggraf von Are, erscheint im Juli 1237 neben Hermannus Vlecke im Gefolge des Grafen Lothar von Hochstaden, erwähnt noch 1241, gest. vor 1256, & Heilewigis N (Urkunde vom 11.06.1256: "Heilewigis relicta Heinrici Flekkonis militis de Holsteyn...")

III.   1. Matthias (Flecke) de Are, Ritter, erwähnt in einer Urkunde von 1251 zusammen mit seinem Vater Mundschenk Hermanus de Are und dem Bruder Hermanus (Zeugen - "Hermannus pincerna de Are et sui filii Mathias et Hermannus"), 1256  - 1292 Mundschenk* des Erzbischofs von Köln

(*Das Schenkamt wurde im Geschlecht erblich, in Urkunden erscheinen als Mundschenke 1323 Konso und 1328 Lambert - zweifellos auch Nachkommen von Hermann Flecke de Are.)

III.   2. Hermanus Flecke de Are, Ritter, erwähnt in einer Urkunde von 1251 zusammen mit seinem Bruder Matthias und dem Vater Hermann, 1246 - 1247 - Marschall des Grafen von Hochstaden und Are,1280 - 1285 besaß Hermann Burglehen in Melschede; eine Urkunde vom 15.07.1285 schildert seinen Streit mit dem Kloster Wedinghausen um eine Hufe in Bekehem (Beckum)

III.    3. Ludewicus de Are, Ritter, erwähnt 1256,1284, 1287 ("Ludewicus filius H. pincerna de Are, milites")

III.   4. Henricus (Heinrich) Flecke, Ritter, erwähnt 1270 - 1315. In einer Urkunde vom 16.07.1270 verzichten die Brüder Heinrich und Dietrich genannt Flecke zugunsten des Grafen Gottfried von Sayn auf die Burg Holstein (unter Zeugen - ihre Blutsverwandten (consanguinei): Rorich Herr zu Rennenberg, Ludwig Walpodo von der Neuerburg, Winrich von Bachem, Friedrich von Langenau). Nach einer Urkunde von 1290 besaß Heinrich Burglehen in Neuerburg und die Vogtei in Langeln. In der Ritterschlacht bei Worringen 05.06.1288 nahm Heinrich den Grafen Heinrich von Limburg gefangen.

III.   5. Theodericus (auch Dietrich und Tilmann) dictus Flecke (in Urkunden von 1284, 1286, 1290 und 1295 auch Flecke de Holstein genannt), Ritter, erwähnt 1270 - 1312, 1284 -1286 Marschall des Grafen von Berg; kämpfte in der Schlacht bei Worringen 05.06.1288  zusammen mit seinem Bruder Henricus an der Seite des Kölner Erzbischofs, geriet in Gefangenschaft des Grafen Walram von Jülich und löste sich 30.11.1289, indem er ihm seine Höfe Merac, Lanquit und Berghausen im Kirchspiel Richrath und Schleiden (zu Monheim) zu Lehen auftrug; an mehreren Urkunden findet sich das Siegel von Theodericus mit 8 Kugeln am Schildrande und der Umschrift "S. Th. Flecken de Holst. militis"; & Dederadisa N (Urkunde vom 15.06.1312: "Ritter Dietrich Vlecke und seine Frau Dederadisa bekunden...")

III.    6.  Henricus (Heinrich) dictus Stail de Holstein, Ritter von Oustorp (Ounstorp), 1290 Ministerial des Grafen von Berg, erw. 1282 -1315, gest. vor 1316. In einer Urkunde vom 08.08.1290 entlassen die Brüder und Ritter "Henricus et Theodericus Fleckones jun. et Henricus dictus Stail" den Grafen Dietrich von Limburg aus der Gefangenschaft und schwören dem Grafen Adolph von Berg Treue. & Bela N (Urkunde vom 2.02.1316: "Bela, relicta quondam Henrici dicti Stayle...")

III.    7. Albertus dictus (Flecke) de Are, Ritter,  erw. 1265, 1274, in einer Urkunde vom 11.12.1282 mit seinem Bruder Henricus, 5.07.1285 - mit Brüdern Theodericus und Henricus Flecke, gest. vor 1293; Albertus besaß die Burg Traar bei Krefeld; & vor 1274 Aleidis von Rode, Tochter v. Heinrich von Rode

III.    8. N (Tochter) Flecke de Holstein & Goebel von Gleuel

III.    9. Benedicta Flecke de Holstein, erw. 1256, & Theodericus (Dietrich) von Schinne, vir nobilis, gest. nach 1271. In einer Urkunde vom 11.06.1256 überträgt Heilewigis, die Witwe des Ritters Heinrich Flecke von Holstein, die Burg Holstein, die die Fleckes vom Grafen von Sayn (Sponheim) zu Lehen trugen, ihrer Tochter Benedicta und deren Gatten Theodericus de Schinne (ihre Kinder erscheinen 1283 als Ministeriale).

IV.   1.  Aleidis Flecke, erw. 1.04.1308, sowie in einer Urkunde vom 22.01.1315 zusammen mit ihrem Vater Ritter Heinrich Flecke und dem Vatersbruder Heinrich Stail, & vor 1307 Adam von Balen, gest. vor 1315

IV.   2. Ida Flecke, Konventualin zum Weiher in Köln, erw. in einer Urkunde vom 1.04.1308 zusammen mit ihrer Schwester Aleydis, Gattin Adams von Balen

IV.   3. Tilmann (Dietrich, auch Theodericus) Stail von Holstein Flecke, Ritter, erwähnt in einer Urkunde von 1282 als Sohn von "Henricus Stail miles von Oustorp"; 1291, 1312, 1320, 1329,  Burggraf von Köln, gest. 1333 in Köln (zusammen mit zwei Söhnen von Kölner Bürgern erschlagen, wofür die Stadt an die Erben einen hohen Betrag zur Sühne zahlen musste), bestattet im Kloster Weiher zu Köln; & Gertrud von Elverfeld, erwähnt 1333 und 1353.

IV.    4. Aleid Stail von Holstein Flecke, Ritter, erwähnt 1282 zusammen mit seinen Brüdern Tilmann und Heinrich, dem Vater - Henricus dictus Vlecke und dem Onkel Theodericus Vlecke de Holstein. 

IV.    5. Heinrich Stail von Holstein Flecke, Ritter, Herr von Oustorp (1318) und Schlickum 1333 - 1338), erwähnt 1282 - 1338 (Urkunde vom 17.12.1333: "Herr Henrige Stale von Slicheim.."; Urkunde vom 1.05.1338: "Ritter Heinrich von Slicheim und Daniel Fleck, Kanoniker an St. Kunibert"); & Hedwig von Holthausen (Urkunde vom 1.03.1302: "Heinrich Stal und Hedwig Holthusin seine Gattin unterwerfen ihre Streitigkeiten mit dem Kloster Gräfrath...").

IV.    6. Daniel Stail von Holstein Flecke, Kanoniker an St. Kunibert in Köln, erwähnt 1320 mit seinen Brüdern Tilmann, Winrich und Engelbert (Urkunde vom 16.03.1320: "Nos Theodericus Vlecke, Daniel, Winricus, Engelbertus fratres dicti Vlecke..."), sowie 1333 - 1338

IV.    7. Winricus Stail von Holstein Flecke, erwähnt 1320

IV.    8.  Engelbertus Stail von Holstein Flecke, erwähnt 1320

V.    1. Lutter Stail von Holstein (auch Stail Vlecke von Holstein), Ritter, erwähnt 17.12.1333 und 06.04.1338 - im Sühnevertrag zwischen der Stadt Köln und den Stael ("Luttere de gennant is Staile, Werner inde Winrige, die sune waren wilne heren Tilmans Flecken, eins ridders..."), 1340 - 1363, Herr zu Langwaden (Lanquit), Rat des Grafen Gerhard von Berg; & Elisabeth von der Horst

V.     2. Winrich Stael von Holstein Flecke, erw. 1338 - 1345. In einer Urkunde von 1340 geben Ritter Lutter Stail von Holstein und sein Bruder Winrich  zur Seelenheile ihrer Familie dem Konvent Weiher drei Mark Jahrrente von ihrem Erbgute zu Bergheim an der Erft und drei Schillinge zur Beleuchtung des elterlichen Grabes in der Allerseelennacht und am Tage ihres Jahrgedächtnisses.

V.     3.Werner Stael von Holstein Flecke, erw. 1334, 1335, 1336, 06.04.1338 - im Sühnevertrag zwischen der Stadt Köln und den Stael

V.     4.Cord (Conrad) Stael von Holstein Flecke, Ritter, Burgmann zu Limburg an der Lenne, Herr zu Honrath, erw. 1333 - 1382, & vor 1352 Jutta N

Nachkommen - siehe Stammbaum 1.1

V.     5. Gottfried Stael von Holstein Flecke, Mönch zu Gladbach, erw. 1335 ("Gottfried Flecke, Mönch zu Gladbach, nimmt von seinem Abte den zur Hospitalerie gehörigen Hof ten Holte in Leibzucht"), 1348

V.    6. N (Tochter) Stail von Holstein Flecke, erwähnt 1320, & Gerard Garz (Urkunde vom 13.03.1320: "Nos Theodericus Vlecke et Gerardus dictus Garz gener", Urkunde vom 5.12.1320: "Nos Tilmannus Flecco et Gerardus Gartze...")

V.    7. Tilmann Stail von Holstein Flecke, erw.1320 (Urkunde von 5.12.1320: "Tilmannus filius Tilmanni Flecconi")

VI.   1. Wilhelm Stael von Holstein, Ritter, Herr zu Sülz, Eulenbroich und Honrath, Amtmann von Windeck, einer der Feldobersten des Herzog von Jülich und Berg, Erbdrost und Erbhofmeister, stand mit dem Herzog gegen Graf Johann von Sayn im Fehde, wurde aber vom Landfriedensbund zum Nachgeben gezwungen; erwähnt 1365  - 1402, gest. 16.09.1402, & 1. nach 1373 Jutta von Lülsdorf, erw. 1373 - 1388, gest. vor 1389 (Tochter v. Ludwig von Lülsdorf und Katharina von Hahn), & 2. vor 1396 Adelheid von Kalkum genannt Leuchtmar, erw. 1396 - 1430, gest. vor 1430  (Tochter v. Dietrich von Kalkum genannt Leuchtmar und Adelheid von Bernsau)

Nachkommen - siehe Stammbaum 1.3, 1.4, 1.4.1

VI.    2. Lutter Stael von Holstein, Ritter, Herr auf Languaden (Lanquit) und Ickte, erwähnt 1360 - 1417; gest. vor 1428, in einer Urkunde vom 27.03.1383 verzichtet Lutter auf den Hof Mutzenrath zu Gunsten seines Bruders, Ritters Wilhelm Stael von Holstein; &1. vor 1389 Paetza N (Urkunde vom 20.09.1389: "Ritter Wilhelm Stail von Hailsteyn, sein Bruder Lutter und dessen Hausfrau Paetza übergeben dem Konvent Weiher fünf Mark Erbgeld von dem Brauhause zu Bergheim an der Erft"); 2. vor 1399 Beatrix N, erwähnt noch 1428 und 1439. 

VI.  3. Dietrich Stael von Holstein

VII.    1. Ruprecht (auch Robert) "der Prächtige" Stael von Holstein, Ritter, geb. um 1410, gest. 1462,  Herr zu Hardenstein, Amtmann von Werden, Bochum, Neustadt und Gummersbach, Lehnstatthalter für Mark und Sauerland, erwähnt in zahlreichen Urkunden 1431 - 1461; wird 1431 von Köln wiederholt aufgefordert, die von ihm auf dem Rhein gefangenen und nach Hardenstein verschleppten Kölner freizugeben; macht 1437 sein Schloss Hardenstein zum Offenhaus von Johann von Cleve; untersiegelt 1450 die Verträge zwischen Köln und Jülich,  & 1439 Christine von Hardenberg, Tochter v. Heinrich V. von Hardenberg

VII.    2. Lutter Stael von Holstein, erwähnt 1433 - 1453

VII.    3. Rabolt Stael von Holstein, erwähnt 1440 - 1450

VII.    4. Bela Stael von Holstein & 1. Heinrich von Landsberg, 2. vor 1417 Simon von Velbrüggen (Velmercken)

VIII.   1. Neveling Stael von Holstein zu Hardenstein, Ritter, Mitbesitzer von Dahlhausen und Bonsfeld,  erwähnt  1453, 1462 Amtmann von Neustadt, 1472 stiftet die Vikarie St. Johannis Baptiste zu Herbede, gest. vor 1477, & 16.03.1455 in Hardenstein Maria von Eickell, Witwe des Stadtgrafen von Dortmund Heinrich von Lindenhorst, erwähnt noch 1479

VIII.   2. Heinrich Stael von Holstein zu Hardenstein, Ritter, Mitbesitzer von Dahlhausen und Bonsfeld,  erwähnt 1462 mit seinen Brüdern im Testaments des Vaters Robert Stael von Holstein zu Hardenstein, 1481 - 1498 - Amtmann zu Loo, Marschall bei Herzog Johann von Kleve, untersiegelt 1496 zusammen mit Neveling II. die brüderliche Teilung zwischen Herzog Johann von Kleve und Philipp, 1499 - die Verträge zwischen Jülich und Geldern, tritt u.a. als Geldgeber der Herzöge von Kleve-Mark auf; & 1506 Margaretha von Willich.

VIII.   3. Luther Stael von Holstein, Ritter, Mitbesitzer von Hardenstein,  Dahlhausen und Bonsfeld, seit 1446 Herr zu Steinhausen (Stifter der Linie Steinhausen), 1462 - Amtmann von Bochum, erwähnt mehrmals 1462 - 1476, belehnt vom Werdener Abt mit "Gut tor Linden",  gest. 1485; & 1455 Jutta von Witten

Nachkommen - siehe Stammbaum 1.2

VIII.   4. Robert (auch Rabolt und Rabeth) Stael von Holstein, Mitbesitzer von Hardenstein, Dahlhausen und Bonsfeld, Herr zu Heisingen, 1494 - Rat des Herzogs von Kleve, Stifter der Kapelle in Heisingen, erwähnt 1462 - 1494

VIII.   5. Johann Stael von Holstein, der "Livländer", erwähnt 1462, 1487 - 1492  Deutschordensvogt zu Wesenberg, 1492 - 1511 - zu Derven; & Margareta von Tittfer

IX.    1. Neveling II. Stael von Holstein zu Hardenstein, Ritter, 1496 - Amtmann von Neustadt, untersiegelt zusammen mit Heinrich Stael von Holstein die brüderliche Teilung zwischen Herzog Johann von Cleve und Philipp, erwähnt auch 1483, gest. 1500 

IX.    2. Dietrich Stael von Holstein,  Ritter, Herr zu Witten, erwähnt 1483, 1484, 1479, 1499; & 1481 Katharina von Witten

IX.    3. Robert Stael von Holstein, Ritter, Herr zu Ickern, Gensinck und Halswick (Grafschaft Mark), Sonorm, Meks und Ballfer (Livland), geb. 1465, erwähnt 1483, 1499 - 1527 Vassal des Deutschen Ritterordens in Livland, 1499 Hofrichter und Gesandter des Ordensmeisters in Kopenhagen, 1518 Mannrichter in Jerwen, 1519 Ordensrat; in einer Urkunde vom 12.08.1505 wird vom Kaiser Maximilian - Lehnsträger Roberts Halbschwester Katharina von Lindenhorst, der Witwe des Stadtgrafen von Dortmund - mit der halben Grafschaft Dortmund belehnt;  gest. 20.08.1527 in Livland, & um 1499 Elsebe von Gilsen, erwähnt noch 1548

IX.    4. Bathe Stael von Holstein, & 1474 Cord  von Vittinghoff gen. Schell. 1487 stiften die Eheleute in Rellinghausen ein Gasthaus für arme Leute, wandernde Scholare und Pilger, das heute unter dem Namen "Alte Dorfschenke" als Gaststätte betrieben wird.

IX.    5. Lutter Stael von Holstein, Herr zu Heisingen, exkommuniziert vom Werdener Abt für die Weigerung die Kapelle in Heisingen zu schließen.

IX.    6. Hermann Stael von Holstein & Dorothea von Medem

X.    1. Neveling Stael von Holstein, Mitbesitzer von Hardenstein, erwähnt 1530 (Verkauf der Anteile an Haus und Schloss Hardenstein mit den zugehörigen Ländereien, Bauungen, Wiesen, Gehölzen, dem Markenrecht, der Fischerei etc. an Heinrich von Brempt)

X.    2. Beatrix Stael von Holstein, & 1510 Heinrich von Brempt

X.    3. Jaspar (auch Kaspara) Stael von Holstein, Äbtissin zu Neuss

X.    4. Margaretha Stael von Holstein, Erbin von Sonorm und Meks (Livland), gest. 1548, & 1. 1525 Johann von Rosen auf Schönangern, gest. 1529, & 2. Johann von Dücker 

X.    5. Anna Stael von Holstein, & 1. 1527 Gilsbert von Bolswing (Bodelschwing); & 2. Hermann von Neuhof 

X.    6. Hildebrandt Stael von Holstein, Major, Herr auf Pebalg, geb. um 1535, erwähnt 1558 -1587, geriet während des Livländischen Krieges des Ordenslandes gegen Iwan den Schrecklichen in russische Gefangenschaft, wurde nach Moskau verschleppt und kehrte erst nach 7 Jahren zurück, wonach er dann auch verstarb; & um 1565 Anna von Uexküll aus dem Hause Padenorm, geb. um 1545, lebt noch 1617.

XI.    1. Hans (Johann) Stael von Holstein, Stifter der livländischen Linie,  geb. um 1570, erwähnt 1601 - 1620, 1602 - Herr zu Paixt, 1609 - Altermann der Großen Gilde zu Pernau, gest. um 1622; & um 1609 Magdalena von Hartwich aus Terwenden, gest. 1635 (2. & Friedrich von Nyhusen)

Nachkommen - siehe  Stammbaum 2 und 3

XI.    2. Anna Stael von Holstein zu Paixt, erwähnt 1602; 1. & Hermann von Wittenberg, gest. 1601, 2. & Jürgen von Meyer, erw. 1618, Ratsherr von Pernau

XI.    3. Matthias Stael von Holstein, Stifter der estländisch-schwedischen Linie, Bürgermeister von Pernau, erwähnt 1601 - 1649, gest. in Pernau 25.07.1649, 1. & Elisabeth von Hartwich, gest. nach 1622; 2. & vor 1636 Margaretha von Stackelberg aus dem Hause Piddul (Ösel)

Nachkommen - siehe Stammbaum 4 und 5

XI.    4. Gertrud Stael von Holstein, 1602 mit Körsen-Paixt belehnt

XI.    5. Sophie Stael von Holstein, 1602 mit Körsen-Paixt belehnt

 

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Stand: 05. September 2010

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