|
| | 12. - 16. Jahrhundert

I. 1. Ludewicus
(Vlecke)
de Are* (1202 - Ludewicus Macula), erwähnt 1189 -1202, Ministerial des Grafen
Theodericus von Hochstaden und Are.
I. 2. Henricus Vlecke de Are (1197 -
Henricus Macula), erwähnt 1189 und 1197 im Gefolge des Grafen Engelbert I. von
Berg
*Wahrscheinlich handelt es sich beim Leitnamen "de Are"
nicht (oder nicht nur) um den Ministerialposten, sondern um die Abstammung von
Grafen de Are - die Bezeichnung macula
(Fleck) wurde den illegitimen Kindern vor den Vatersnamen gesetzt. Dafür spricht
sowohl die Tatsache, dass die Vleckes de Are trotz ihres Ministerialstandes
ausschließlich in die Familien von nobiles einheirateten, als auch die Leitnamensitte -
Ludwig, Theoderich,
Hermann, Heinrich, Lothar (Lutter), Aleid - sind allesamt Are-Hochstaden-Namen.
II. 1. Hermann Flecke de Are (in
zahlreichen Urkunden auch de Are dictus Flecke, pincerna de Are und in der
Urkunde vom 19.02.1249 pincerna Flecko de Holstein genannt), erwähnt 1218, erscheint 1227 und
1230 im Gefolge des Grafen von Hochstaden und Are, 1238 -1259 Mundschenk
des Grafen Conrad von Hochstaden und Are - Erzbischofs von Cöln;
bekleidete
seit
1241 die Ritterwürde und übte im Namen des Erzbischofs
richterliche Funktionen aus. In einer Urkunde vom 31.12.1259 trägt Hermann dem
Erzbischof seine neu erbaute Burg Kuchenheim (Cuggenheim) in der Eifel als Offenhaus auf. II.
2. Theodericus Flecke de Are, erwähnt
1218, 1238, 1241, Ministerial des Grafen von Hochstaden und Are (Zeugen: Hermannus Flecke pincerna noster, Theodericus frater ejus),
& N von Bachem, Tochter v. Daniel von Bachem II. 3. N (Tochter) Flecke
de Are & N von Rennenberg, vir nobilis (ihre Söhne erscheinen in der Folgezeit
als Ministeriale) II. 4. N (Tochter)
Flecke de Are & Roricus Walpodo de novo Castro, vir nobilis (ihre Söhne
erscheinen in der Folgezeit als Ministeriale des Grafen von Sayn neben Henricus
Flecke de Are) II. 5. Henricus Flecke de Are, Ritter von Holstein,
1214 Burggraf von Are, erscheint im Juli 1237 neben Hermannus Vlecke im Gefolge des Grafen Lothar von
Hochstaden, erwähnt noch 1241, gest. vor 1256, & Heilewigis
N (Urkunde vom 11.06.1256: "Heilewigis relicta Heinrici Flekkonis militis de
Holsteyn...") III. 1. Matthias (Flecke) de Are,
Ritter, erwähnt in einer Urkunde von 1251 zusammen mit seinem Vater Mundschenk Hermanus de Are
und dem Bruder Hermanus (Zeugen - "Hermannus pincerna de Are
et sui filii Mathias et Hermannus"), 1256 - 1292 Mundschenk* des
Erzbischofs von Köln (*Das
Schenkamt wurde im Geschlecht erblich, in Urkunden erscheinen als
Mundschenke 1323 Konso und 1328 Lambert - zweifellos auch Nachkommen von
Hermann Flecke de Are.) III. 2. Hermanus Flecke de Are,
Ritter, erwähnt in einer Urkunde von 1251 zusammen mit seinem Bruder Matthias
und dem Vater Hermann, 1246 - 1247 - Marschall des Grafen von Hochstaden
und Are,1280 - 1285 besaß Hermann Burglehen in Melschede; eine Urkunde vom
15.07.1285 schildert seinen Streit mit dem Kloster Wedinghausen um eine Hufe in
Bekehem (Beckum) III. 3. Ludewicus de Are,
Ritter, erwähnt 1256,1284, 1287 ("Ludewicus filius H. pincerna de Are, milites") III. 4.
Henricus (Heinrich) Flecke, Ritter, erwähnt 1270 - 1315. In
einer Urkunde vom 16.07.1270 verzichten die Brüder Heinrich und Dietrich
genannt Flecke zugunsten des Grafen Gottfried von Sayn auf die Burg Holstein
(unter Zeugen - ihre Blutsverwandten (consanguinei):
Rorich Herr zu Rennenberg, Ludwig Walpodo von der Neuerburg,
Winrich von Bachem, Friedrich von Langenau).
Nach einer Urkunde von 1290 besaß Heinrich Burglehen in Neuerburg und die
Vogtei in Langeln. In der Ritterschlacht bei Worringen 05.06.1288 nahm Heinrich
den Grafen Heinrich von Limburg gefangen. III. 5. Theodericus (auch Dietrich
und Tilmann) dictus
Flecke (in Urkunden von 1284, 1286, 1290 und 1295 auch Flecke de Holstein genannt), Ritter, erwähnt 1270 - 1312,
1284 -1286 Marschall des Grafen von Berg; kämpfte in der Schlacht bei Worringen
05.06.1288 zusammen mit seinem Bruder Henricus an der Seite des Kölner
Erzbischofs, geriet in Gefangenschaft des
Grafen Walram von Jülich und löste sich 30.11.1289, indem er ihm seine Höfe Merac,
Lanquit und Berghausen im Kirchspiel Richrath und Schleiden (zu Monheim) zu Lehen auftrug;
an mehreren
Urkunden findet sich das Siegel von Theodericus mit 8 Kugeln am Schildrande und
der Umschrift "S. Th. Flecken de Holst. militis"; & Dederadisa N (Urkunde
vom 15.06.1312: "Ritter Dietrich Vlecke und seine Frau Dederadisa bekunden...") III.
6. Henricus (Heinrich) dictus Stail de Holstein,
Ritter von Oustorp (Ounstorp), 1290 Ministerial des Grafen von Berg, erw. 1282
-1315, gest. vor 1316. In
einer Urkunde vom 08.08.1290 entlassen die Brüder und Ritter "Henricus et Theodericus Fleckones jun. et Henricus dictus Stail" den Grafen Dietrich von Limburg aus der Gefangenschaft und schwören dem
Grafen Adolph von Berg Treue. & Bela N (Urkunde vom 2.02.1316: "Bela, relicta quondam Henrici dicti Stayle...")
III. 7. Albertus dictus (Flecke) de Are, Ritter, erw.
1265, 1274, in einer Urkunde vom 11.12.1282 mit seinem Bruder Henricus,
5.07.1285 - mit Brüdern Theodericus und Henricus Flecke, gest. vor 1293; Albertus besaß die Burg Traar bei Krefeld; & vor 1274 Aleidis von Rode, Tochter v. Heinrich von Rode III.
8. N (Tochter) Flecke de Holstein & Goebel von Gleuel
III. 9. Benedicta Flecke de Holstein, erw. 1256, & Theodericus (Dietrich) von Schinne,
vir nobilis, gest. nach 1271.
In einer Urkunde vom
11.06.1256 überträgt Heilewigis, die Witwe des Ritters Heinrich Flecke von
Holstein, die Burg Holstein, die die Fleckes vom Grafen von Sayn (Sponheim) zu
Lehen trugen, ihrer Tochter Benedicta und deren Gatten Theodericus de Schinne
(ihre Kinder erscheinen 1283 als Ministeriale). IV. 1. Aleidis Flecke, erw. 1.04.1308, sowie in einer Urkunde
vom 22.01.1315 zusammen mit ihrem Vater Ritter Heinrich Flecke und dem
Vatersbruder Heinrich Stail, & vor 1307 Adam von Balen, gest. vor 1315 IV. 2.
Ida Flecke, Konventualin zum Weiher in Köln, erw. in
einer Urkunde vom 1.04.1308 zusammen mit ihrer Schwester Aleydis, Gattin Adams
von Balen IV. 3.
Tilmann (Dietrich, auch Theodericus) Stail von Holstein Flecke, Ritter, erwähnt
in einer Urkunde von 1282 als Sohn von "Henricus Stail miles von Oustorp"; 1291, 1312, 1320,
1329, Burggraf von Köln, gest. 1333 in Köln (zusammen mit zwei Söhnen
von Kölner Bürgern erschlagen, wofür die Stadt an die Erben einen hohen
Betrag zur Sühne zahlen musste), bestattet im Kloster Weiher zu Köln; & Gertrud von Elverfeld, erwähnt 1333
und 1353. IV.
4. Aleid Stail
von Holstein Flecke, Ritter, erwähnt 1282 zusammen mit seinen Brüdern Tilmann
und Heinrich, dem Vater - Henricus dictus Vlecke und dem Onkel Theodericus
Vlecke de Holstein. IV.
5. Heinrich Stail
von Holstein Flecke, Ritter, Herr von Oustorp (1318) und Schlickum 1333 - 1338), erwähnt 1282
- 1338
(Urkunde vom 17.12.1333: "Herr Henrige Stale von Slicheim.."; Urkunde vom
1.05.1338: "Ritter Heinrich von Slicheim und Daniel Fleck, Kanoniker an St.
Kunibert"); & Hedwig von Holthausen (Urkunde
vom 1.03.1302: "Heinrich Stal und Hedwig Holthusin seine Gattin unterwerfen ihre
Streitigkeiten mit dem Kloster Gräfrath...").
IV. 6. Daniel Stail von Holstein Flecke, Kanoniker an St. Kunibert in Köln, erwähnt
1320 mit seinen Brüdern Tilmann, Winrich und Engelbert (Urkunde vom 16.03.1320: "Nos Theodericus Vlecke, Daniel, Winricus,
Engelbertus fratres dicti Vlecke..."), sowie 1333 - 1338
IV. 7. Winricus Stail von Holstein Flecke, erwähnt 1320
IV. 8. Engelbertus Stail von Holstein Flecke, erwähnt 1320 V.
1. Lutter Stail von Holstein (auch Stail
Vlecke von Holstein), Ritter, erwähnt 17.12.1333 und 06.04.1338 - im
Sühnevertrag zwischen der Stadt Köln und den Stael ("Luttere de gennant is Staile,
Werner inde Winrige, die sune waren wilne heren Tilmans Flecken, eins ridders..."), 1340 - 1363, Herr zu
Langwaden (Lanquit), Rat des Grafen Gerhard von Berg; & Elisabeth von der Horst
V. 2. Winrich Stael von Holstein Flecke, erw. 1338 -
1345. In einer Urkunde von 1340 geben Ritter Lutter Stail von Holstein und sein
Bruder Winrich zur Seelenheile ihrer Familie dem Konvent Weiher drei Mark
Jahrrente von ihrem Erbgute zu Bergheim an der Erft und drei Schillinge zur
Beleuchtung des elterlichen Grabes in der Allerseelennacht und am Tage ihres
Jahrgedächtnisses. V.
3.Werner Stael von Holstein Flecke, erw. 1334, 1335, 1336, 06.04.1338 - im
Sühnevertrag zwischen der Stadt Köln und den Stael V. 4.Cord
(Conrad) Stael von Holstein Flecke, Ritter, Burgmann zu Limburg an der Lenne, Herr
zu Honrath, erw. 1333 - 1382, & vor 1352 Jutta N
Nachkommen - siehe Stammbaum 1.1
V. 5. Gottfried Stael von Holstein Flecke, Mönch zu Gladbach,
erw. 1335 ("Gottfried Flecke, Mönch zu Gladbach, nimmt von seinem Abte den zur
Hospitalerie gehörigen Hof ten Holte in Leibzucht"), 1348
V. 6. N (Tochter) Stail von Holstein Flecke, erwähnt 1320, &
Gerard Garz (Urkunde vom 13.03.1320: "Nos Theodericus Vlecke et Gerardus dictus
Garz gener", Urkunde vom 5.12.1320: "Nos Tilmannus Flecco et Gerardus Gartze...")
V. 7. Tilmann Stail von Holstein Flecke, erw.1320 (Urkunde von
5.12.1320: "Tilmannus filius Tilmanni Flecconi") VI. 1.
Wilhelm Stael von Holstein, Ritter, Herr zu Sülz, Eulenbroich und
Honrath,
Amtmann von Windeck, einer der Feldobersten des Herzog von Jülich und Berg,
Erbdrost und Erbhofmeister, stand mit dem Herzog gegen Graf Johann von Sayn im
Fehde, wurde aber vom Landfriedensbund zum Nachgeben gezwungen; erwähnt 1365 -
1402, gest. 16.09.1402, & 1. nach 1373 Jutta von Lülsdorf, erw. 1373 - 1388, gest. vor
1389 (Tochter v. Ludwig von Lülsdorf und Katharina von Hahn), & 2. vor 1396
Adelheid von Kalkum genannt Leuchtmar, erw. 1396 - 1430, gest. vor 1430
(Tochter v. Dietrich von Kalkum genannt Leuchtmar und Adelheid von Bernsau)
Nachkommen - siehe Stammbaum 1.3,
1.4, 1.4.1 VI.
2. Lutter Stael von Holstein, Ritter, Herr
auf Languaden (Lanquit) und Ickte, erwähnt 1360 - 1417; gest. vor 1428, in einer Urkunde vom 27.03.1383
verzichtet Lutter auf den Hof Mutzenrath zu Gunsten seines Bruders, Ritters Wilhelm
Stael von Holstein; &1. vor 1389 Paetza N (Urkunde vom 20.09.1389: "Ritter
Wilhelm Stail von Hailsteyn, sein Bruder Lutter und dessen Hausfrau Paetza
übergeben dem Konvent Weiher fünf Mark Erbgeld von dem Brauhause zu Bergheim an
der Erft"); 2.
vor 1399 Beatrix N, erwähnt noch 1428 und 1439. VI. 3.
Dietrich Stael von Holstein VII. 1. Ruprecht
(auch Robert) "der Prächtige" Stael von Holstein, Ritter, geb. um
1410, gest. 1462, Herr zu Hardenstein, Amtmann von Werden, Bochum,
Neustadt und Gummersbach, Lehnstatthalter für Mark und Sauerland, erwähnt in
zahlreichen Urkunden 1431 - 1461; wird 1431 von Köln wiederholt aufgefordert,
die von ihm auf dem Rhein gefangenen und nach Hardenstein verschleppten Kölner
freizugeben; macht 1437 sein Schloss Hardenstein zum Offenhaus von Johann von
Cleve; untersiegelt 1450 die Verträge zwischen Köln und Jülich, & 1439
Christine von Hardenberg, Tochter v. Heinrich V. von Hardenberg VII.
2. Lutter Stael von Holstein, erwähnt 1433 - 1453 VII.
3. Rabolt
Stael von Holstein, erwähnt 1440
- 1450 VII. 4. Bela Stael von Holstein &
1. Heinrich von Landsberg, 2. vor 1417 Simon von Velbrüggen (Velmercken) VIII.
1. Neveling Stael von Holstein zu Hardenstein, Ritter, Mitbesitzer von Dahlhausen und
Bonsfeld, erwähnt 1453, 1462 Amtmann von Neustadt,
1472 stiftet die Vikarie St. Johannis
Baptiste zu Herbede, gest. vor 1477, & 16.03.1455 in Hardenstein Maria von
Eickell, Witwe des Stadtgrafen von Dortmund Heinrich von Lindenhorst,
erwähnt noch 1479 VIII.
2. Heinrich Stael von Holstein zu Hardenstein, Ritter, Mitbesitzer von Dahlhausen und
Bonsfeld, erwähnt 1462 mit seinen Brüdern im Testaments des Vaters Robert
Stael von Holstein zu Hardenstein, 1481 - 1498 - Amtmann zu Loo, Marschall
bei Herzog Johann von Kleve, untersiegelt 1496 zusammen mit Neveling II. die
brüderliche Teilung zwischen Herzog Johann von Kleve und Philipp, 1499 - die Verträge zwischen Jülich
und Geldern, tritt u.a. als Geldgeber der Herzöge von Kleve-Mark auf; & 1506 Margaretha von Willich. VIII.
3. Luther Stael von Holstein, Ritter, Mitbesitzer von Hardenstein,
Dahlhausen und Bonsfeld, seit 1446 Herr zu Steinhausen (Stifter der Linie
Steinhausen), 1462 - Amtmann von
Bochum, erwähnt mehrmals 1462 - 1476, belehnt vom Werdener Abt mit "Gut tor
Linden", gest. 1485; & 1455 Jutta von Witten Nachkommen
- siehe Stammbaum 1.2 VIII. 4.
Robert (auch Rabolt und Rabeth) Stael von Holstein, Mitbesitzer von Hardenstein,
Dahlhausen und Bonsfeld, Herr zu Heisingen, 1494 -
Rat des Herzogs von Kleve, Stifter der Kapelle in Heisingen, erwähnt 1462 - 1494 VIII.
5. Johann Stael von Holstein, der "Livländer", erwähnt 1462, 1487 -
1492 Deutschordensvogt zu Wesenberg, 1492 - 1511 - zu
Derven; & Margareta von Tittfer IX.
1. Neveling II. Stael von Holstein zu Hardenstein, Ritter, 1496 - Amtmann
von Neustadt, untersiegelt zusammen mit Heinrich Stael von Holstein die
brüderliche Teilung zwischen Herzog Johann von Cleve und Philipp, erwähnt auch
1483, gest. 1500 IX. 2. Dietrich Stael
von Holstein, Ritter, Herr zu Witten, erwähnt 1483, 1484, 1479, 1499; & 1481
Katharina von Witten IX. 3. Robert Stael
von Holstein, Ritter, Herr zu Ickern, Gensinck und Halswick
(Grafschaft Mark), Sonorm, Meks und Ballfer (Livland), geb. 1465, erwähnt 1483,
1499 - 1527 Vassal des Deutschen Ritterordens in Livland, 1499 Hofrichter und Gesandter
des Ordensmeisters in Kopenhagen, 1518 Mannrichter in Jerwen, 1519 Ordensrat; in einer Urkunde vom 12.08.1505 wird
vom Kaiser Maximilian - Lehnsträger Roberts Halbschwester Katharina von Lindenhorst, der Witwe des Stadtgrafen von Dortmund
- mit der
halben Grafschaft Dortmund belehnt; gest. 20.08.1527 in Livland, & um
1499 Elsebe von Gilsen, erwähnt noch 1548 IX.
4. Bathe Stael von Holstein, & 1474 Cord von Vittinghoff gen. Schell.
1487 stiften die Eheleute in Rellinghausen ein Gasthaus für arme Leute,
wandernde Scholare und Pilger, das heute unter dem Namen "Alte Dorfschenke" als
Gaststätte betrieben wird.
IX. 5. Lutter Stael von Holstein, Herr zu Heisingen, exkommuniziert vom Werdener Abt
für die Weigerung die Kapelle in Heisingen zu schließen. IX.
6. Hermann Stael von
Holstein & Dorothea von Medem X.
1. Neveling
Stael von Holstein, Mitbesitzer von Hardenstein, erwähnt 1530 (Verkauf der
Anteile an Haus und Schloss Hardenstein mit den zugehörigen Ländereien,
Bauungen, Wiesen, Gehölzen, dem Markenrecht, der Fischerei etc. an Heinrich von
Brempt) X. 2. Beatrix Stael von Holstein,
& 1510 Heinrich von Brempt X. 3. Jaspar
(auch Kaspara) Stael von Holstein, Äbtissin zu Neuss X. 4.
Margaretha Stael von Holstein, Erbin von Sonorm und Meks (Livland), gest. 1548,
& 1. 1525 Johann von Rosen auf Schönangern, gest. 1529, & 2. Johann von Dücker X.
5. Anna Stael von Holstein, & 1. 1527 Gilsbert von Bolswing (Bodelschwing); & 2. Hermann von
Neuhof X. 6. Hildebrandt Stael von
Holstein, Major, Herr auf Pebalg, geb. um 1535,
erwähnt 1558 -1587, geriet während des Livländischen Krieges des Ordenslandes
gegen Iwan den Schrecklichen in russische Gefangenschaft, wurde nach Moskau
verschleppt und kehrte erst nach 7 Jahren zurück, wonach er dann auch verstarb;
& um 1565 Anna von Uexküll aus dem Hause
Padenorm, geb. um 1545, lebt noch
1617. XI. 1.
Hans (Johann) Stael von Holstein, Stifter der livländischen Linie,
geb. um 1570, erwähnt 1601 - 1620, 1602 - Herr zu Paixt, 1609 - Altermann
der Großen Gilde zu Pernau, gest. um 1622; & um 1609 Magdalena von Hartwich aus
Terwenden, gest. 1635 (2. & Friedrich von Nyhusen)
Nachkommen - siehe Stammbaum 2
und 3 XI.
2. Anna Stael von Holstein zu Paixt, erwähnt 1602; 1. & Hermann von Wittenberg,
gest. 1601, 2. & Jürgen von Meyer, erw. 1618, Ratsherr von Pernau XI.
3. Matthias Stael von Holstein, Stifter der estländisch-schwedischen Linie,
Bürgermeister von Pernau, erwähnt 1601 - 1649, gest. in Pernau 25.07.1649, 1. & Elisabeth von Hartwich,
gest. nach 1622; 2. & vor 1636 Margaretha von Stackelberg aus dem Hause Piddul
(Ösel) Nachkommen - siehe
Stammbaum 4
und 5 XI.
4. Gertrud Stael von Holstein, 1602 mit Körsen-Paixt belehnt XI.
5. Sophie Stael von Holstein, 1602 mit Körsen-Paixt belehnt
An der Seite wird weiter gearbeitet. Für Tipps bzw. Informationen wären wir
dankbar. Zurück zu
"Stammbäume" |