Stael von Holstein

Familie 

Thomas Baron Stael von Holstein

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Burgen und Schlösser

 

 

 

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Burgen und Schlösser 

einstmals im Besitz der Stael von Holstein.

Die Burg Holstein im Homburger Bröltal

Die Ausgrabungen in der Nähe des Schlosses Homburg bezeugen die Existenz der Wasserburg Holstein schon im 9. Jahrhundert. Die Urkunden veranschaulichen den Besitz des Grafen von Sayn, des Herren des Homburger Landes, über die Ritterburg Holstein, die er im Jahre 1259 durch die Heirat mit Jutta von Isenberg erworben hat. 

Wappen Stael von Holstein Graf von Sayn wohnte aber nicht im moorigen Bröltal, sondern baute auf dem Bergkegel über der Bröl die "hohe Burg" - Homburg. 

Die Burg Holstein wurde 1286 an seinen Ministerial Ritter Theodoricus Flecke übergeben, dessen Nachfahren sich Stail (Stael) nannten und den Zunamen von Holstein übernahmen. (Siehe Familienchronik)

Die Grundmauern der längst vergessenen und seit vielen Jahrhunderten untergegangenen Burg liegen nur handbreit unter dem Rasen.

Reste der Verteidigungsanlagen sind heute noch zu sehen: Mauerreste der Wirtschaftsgebäude, ein Brunnenbecken, Reste von Rohrleitungen aus ausgehöhlten Eichenstämmen, der Wassergraben, über den die Brücke zum Burgeingang führte.

Holsteins Mühle Das einzig erhaltene Gebäude von der gesamten Anlage ist die historische Holstein's Mühle. Sie war ehemals Besitz der Familie Stael von Holstein und ist eines der ältesten Gebäude des Homburger Landes, dessen wesentliche Teile mit Sicherheit auf das 11. Jahrhundert, vielleicht auf noch frühere Zeit zurückgehen.

Heutzutage befindet sich die Holstein's Mühle im Privatbesitz und ist als eine historische Gaststätte eingerichtet

Das Haus Eulenbroich   in Rösrath bei Köln

Haus Eulenbroich Die Frühgeschichte des kleinen, einst landtagfähigen Rittersitzes, liegt weitgehend im Dunkeln. Ausgrabungen aus jüngerer Zeit bestätigen die Existenz einer Burganlagen der sumpfigen Niederung der Sülz bereits um 1250. Es bleibt ebenso ungewiss, ob die häufig genannten Ritter zu Eulenbroich bis ins 14. Jahrhundert Herren der Burg sind. 

 

Haus Eulenbroich Zwischen 1388 und 1401 erwirbt Wilhelm Stael von Holstein das Haus Eulenbroich. Seine Familie bleibt fast 400 Jahre im Besitz der Anlage. Wie die Burg aussieht, die sie übernehmen, ist bis heute nicht geklärt. Dagegen ist der gotische Bau, den Wilhelm Stael von Holstein 1480 erbauen lässt, bekannt. Er lässt Eichenpfähle in den sumpfigen Boden rammen, die im Wasser stehend ein tragfähiges Fundament für schwere Baumasse der Anlage bilden.

1750 lässt Andreas Wilhelm Stael von Holstein auf den noch heute erhaltenen mächtigen Kellergewölben das überlieferte Herrenhaus aufführen, nachdem der Altbau möglicherweise durch die Spätfolgen des Dreißigjährigen Krieges baufällig geworden ist. Inspiriert von den eleganten Landsitzen des 18. Jahrhunderts, entsteht der Neubau als stattliches zweigeschossiges Landschlösschen mit modischen Walmdach.

Als "Burg der Bürger" darf sie spätestens seit 1973 gelten. Die Gemeinde Rösrath übernimmt 1981 den Besitz, richtet die Gemeindeverwaltung in den historischen Räumen ein und bietet sie gleichzeitig für festliche Empfänge und kulturelle Veranstaltungen an. In der Vorburg residiert der Rösrather Geschichtsverein.

Die Burg Sülz  in Lohmar bei Köln

Bereits im achten Jahrhundert, so schätzen die Historiker, war die Burg Sülz ein Rittersitz. Zwischen 1396 und 1401 kam das Haus Sülz in den Besitz des bergischen Erbhofmeisters und Ritters Wilhelm Stael von Holstein, der um die Zeit als Herr von Eulenbroich und Sülz erwähnt wird. 

Die Burg Suelz Bis 1547 blieb die Wasserburg im Besitz der Stael von Holstein, was ihren Namen als "Stael-Sülz" geprägt hat. Im Jahre 1535, nach dem Tod von Wilhelm Stael von Holstein, dem Amtmann von Wesseling und dem Sohn von Johann Stael von Holstein, wurde der Rittersitz von seiner  Frau Katharina Stael von Holstein, geb. von Steinkopp, übernommen. 

1547 kam das Haus Sülz in den Besitz des Neffen von Wilhelm Stael von Holstein - Adolph von Bellinghausen.

Im 18. Jahrhundert wurde das Haus Sülz im wesentlichen umgebaut, obwohl die Reste der alten Wasserburg immer noch vorhanden sind.

Heutzutage gehört die Burg Sülz zum Gewerbepark der Stadt Lohmar - ein Technologiehof mit historischem Charme.

Die Burg Hardenstein  in Witten, Muttental

Burg Hardenstein

Die Errichtung der Burg Hardenstein in der Mitte des 14. Jahrhunderts hängt mit dem sozialen und wirtschaftlichen Niedergang der bergischen Adelsfamilie von Hardenberg zusammen. Im Jahre 1354 gab Heinrich (II.) von Hardenberg seinen Stammsitz auf und ließ sich mit seiner Familie am südlichen Ufer der Ruhr zwischen Herbede und Witten nieder.

Gut 100 Jahre nach der Übersiedlung der Familie von Hardenberg ging das "borchus to dem Hardensteyne" mit seinen Ländereien und Rechten an die Familie Stael von Holstein über. Robert Stael von Holstein hatte im Jahre 1439 Christine, die Tochter des letzten Hardenbergers, Heinrich (V.), geheiratet. Nach Roberts Tod im Jahre 1462 wurden die Güter unter dessen vier Söhnen Luther, Robert, Neveling und Heinrich zu ungefähr gleichen Teilen aufgeteilt.

Burg Hardenstein Der Teilungsvertrag von 1462 vermittelt ein anschauliches Bild der Burganlage zu dieser Zeit. Neben der ursprünglichen Burg, dem "nederste huyss" an der Ruhr mit der Vorburg, dem Bergfried, Stallungen und Wirtschaftsgebäuden, war inzwischen ein zweites größeres Gebäude, das zweitürmige "averste nyhe huys", gesetzt worden, das ebenfalls eine Vorburg mit Wirtschaftsgebäuden besaß. Zur Gesamtanlage gehörte zu dieser Zeit überdies ein Gefängnis und eine Kapelle sowie eine Korn- und eine Ölmühle. Neben den verschiedenen Sälen, Kammern, Küchen etc. wird als besonderer Raum die "harnkamer", später, 1525, "harden chamer" genannt, erwähnt.

Heinrich Stael von Holstein, der 1462 ein Viertel des Gutes erbte, trat u.a. als Geldgeber der Herzöge von Kleve-Mark auf. Zur Zeit der Familie Stael von Holstein wurde überdies 1474 die Vikarie St. Johannis Baptistae in der Kirche zu Herbede gestiftet. Das Recht zur Einsetzung eines Vikars blieb bis ins 19. Jahrhundert beim Haus Hardenstein. Durch geschickte Heiratspolitik gelang es einigen Angehörigen der Familie im 15. Jahrhundert, in die benachbarten Adelsfamilien von Witten und Steinhausen einzuheiraten und damit der ungünstigen Randlage Hardensteins zu entrinnen: 

Burg Hardenstein 1481 gewann der Enkel Roberts Stael von Holstein, Dietrich, die Hand der Erbtochter Rötgers von Witten, Katharina. Roberts Sohn Luther hatte bereits 1455 Jutta von Witten geheiratet und war auf diesem Wege Herr zu Steinhausen geworden.

Die Praxis der Güterteilungen im Erbfall wurde in den folgenden Generationen fortgesetzt. Eine völlige Zersplitterung des Besitzes wurde erst mit dem Einheiraten des Heinrich von Brempt in die Familie aufgehalten. Nach seiner Eheschließung mit Beatrix von Stael trat er 1510 das Erbe an und konsolidierte den Besitz durch Wiederankäufe und den Tausch von Ländereien bis 1530.

Im 19. Jahrhundert verlor der Besitz Hardenstein endgültig seine ursprüngliche Bedeutung als Rittergut. 

Seit 1974 Erhaltungsarbeiten durch die Stadt Witten und Burgfreunde Hardenstein e.V.

Das Schloss Steinhausen  in Witten

Schloss Steinhausen                 Schloss Steinhausen
Schloss Steinhausen ist eine mittelalterliche Burganlage (Ersterwähnung 1297) der Herren von Witten.

Das Schloss, früher auch als Rittergut Steinhausen geführt, wurde im Jahre 1434 von Dortmunder Rittern, die mit 700 Fußknechten, 50 Reitern und 12 Wagen über die Ruhr gekommen waren, fast vollständig niedergerissen und nur notdürftig wieder aufgebaut. Das von den Herren von Witten aufgebaute Steinhaus wurde erst 1529 als neuer Herrensitz von Hardenberg Stael von Holstein bezogen. Errichtung des Giebelhauses 1607 durch Robert Stael von Holstein.

Schloss Steinhausen 1732 verkaufte die Familie Stael von Holstein das Rittergut an die Familie des Freiherren von Elverfeldt, unter welchem 1810 das klassizistische Schloss gebaut war.

Seit 2001 ist im Schloss ein Restaurant untergebracht, auf Wunsch werden Schlossführungen angeboten.

Wasserschloss Haus Martfeld Ennepe-Ruhr-Kreis

Wasserschloss Haus Martfeld Am Rande der Stadt Schwelm liegt das Wasserschloss Haus Martfeld. Der Name Martfeld wird 1179 zum ersten Mal in einer päpstlichen Urkunde erwähnt. Dieser ehemalige Rittersitz vereinigt Gebäude aus verschiedenen Jahrhunderten und Stilepochen  auf wunderbare Weise zu einem architektonischen Erlebnis. Als Besitzer des Rittersitzes sind Herren von Hagen, von Volmarstein, von Elverfeldt, von Hövel, Raitz von Frentz, von Aschenberg, Stael von Holstein, von Gysenberg, von Brüggeney nachweisbar.

Heutzutage beherbergt das Schloss das Heimatmuseum und das Archiv der Stadt Schwelm, sowie einen gastronomischen Betrieb. Im Südflügel des Hauses werden Kunstausstellungen durchgeführt. Hier finden auch klassische- und Jazz-Konzerte, Vorträge, Lesungen und Theateraufführungen statt.

Pantlitz  bei Damgarten

Pantlitz  bei Damgarten Das Dorf wird erstmals urkundlich im Jahre 1336 erwähnt.

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts - Besitz der Herren Stael von Holstein.

Hof Beckmann bei Witten

Hof Beckmann bei Witten Auch Hof Heiman oder Gut zur Heide genannt. Die Ersterwähnung 1389,  Mitte des 15. Jahrhunderts - im Besitz der Familie Stael von Holstein, erworben 1452 von Robert Stael von Holstein, Besitzer des Hauses Hardenstein in Witten. Seit 1988 - Internationales Begegnungszentrum (IBZ) der Ruhr-Universität Bochum.

Rittersitz Junkersaurenbach

Rittersitz Junkersaurenbach Die Ersterwähnung 1289. 1771 - 1804 im Besitz der Familie Stael von Holstein. Der Rittersitz kam 1771 durch Heirat an Josef Karl Freiherr Stael von Holstein, Herr zu Eulenbroich bei Rösrath. 1804 verkauften sie Junkersaurenbach an die Familie Heismann.

 

Das Haus Heisingen

Haus Heisingen Haus Heisingen

Haus Heisingen zählt zu den ältesten Befestigungsanlagen weit und breit. Als gesichert gilt, dass die Wehranlage auf dem ehemaligen Werdener Oberhof Coefeld entstand.

Als erster Aufsitzer dieses Werdener Mannslehen sind die von Dücker nachweisbar. Seit 1453 sind die Adeligen und späteren Freiherren Stael von Holstein Haus- und Hofbesitzer von Haus Heisingen.

Heisinger Wappen Daran erinnern die kreisförmig angeordneten Kugeln über der Zinnmauer im Heisinger Wappen. Die Stael von Holstein führen im silbernen Schild acht rote Kugeln, die sich in der Helmzier an den Außenseiten der Büffelhörner wiederholen. Die Stael von Holstein, ein weitverzweigtes und reich begütertes Geschlecht, saßen über zweihundert Jahre auf Haus Heisingen.
Von den wechselvollen Geschehnissen macht dieses wohl nachdenklich: Um den Heisingern den oft beschwerlichen Weg zur Werdener Kirche, zu der man auch über den Fluss musste, zu ersparen, erbaute Robert Stael von Holstein eine Kapelle auf eigenem Grund und Boden. Diese löbliche Absicht stieß auf heftigen Unmut seitens der Werdener Pfarrer, und der Abt verweigerte die Weihe.

Grund der langjährigen Querelen waren Vorteile und Geldeinnahmen, auf die man in Werden nicht verzichten wollte.

Auf Vogtsebene sprach der Herzog von Cleve  ein Machtwort, und es wurde eine Einigung zugunsten der Heisinger erzielt. Doch nach dem Tode Roberts fing das gleiche Spiel an. Sein Sohn Lutter Stael von Holstein ignorierte diese Forderung und wurde exkommuniziert.

Wieder war es der Herzog von Cleve, der den Heisingern beistand und mit dessen Hilfe Lutter vom Bann freigesprochen wurde.

Das Patronat der Heisinger Kapelle blieb bis 1528 in der Familie Stael von Holstein.

Heutzutage ist das Haus Heisingen als Mehrfamilienhaus umgebaut, die Wohnungen werden von den heutigen Besitzern - der Familie Sonnenschein - mit Vorliebe an Familien mit kleinen Kindern vermietet.

http://www.heisingen.de/     Homepage der Bürgerschaft Heisingen e. V

 
Stand: 01. September 2010

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