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| Burgen und Schlössereinstmals im Besitz der Stael von Holstein.Die Burg Holstein im Homburger BröltalDie Ausgrabungen in der Nähe des Schlosses Homburg bezeugen die Existenz der Wasserburg Holstein schon im 9. Jahrhundert. Die Urkunden veranschaulichen den Besitz des Grafen von Sayn, des Herren des Homburger Landes, über die Ritterburg Holstein, die er im Jahre 1259 durch die Heirat mit Jutta von Isenberg erworben hat.
Reste der Verteidigungsanlagen sind heute noch zu sehen: Mauerreste der Wirtschaftsgebäude, ein Brunnenbecken, Reste von Rohrleitungen aus ausgehöhlten Eichenstämmen, der Wassergraben, über den die Brücke zum Burgeingang führte.
Heutzutage befindet sich die Holstein's Mühle im Privatbesitz und ist als eine historische Gaststätte eingerichtet Das Haus Eulenbroich in Rösrath bei Köln1750 lässt Andreas Wilhelm Stael von Holstein auf den noch heute erhaltenen mächtigen Kellergewölben das überlieferte Herrenhaus aufführen, nachdem der Altbau möglicherweise durch die Spätfolgen des Dreißigjährigen Krieges baufällig geworden ist. Inspiriert von den eleganten Landsitzen des 18. Jahrhunderts, entsteht der Neubau als stattliches zweigeschossiges Landschlösschen mit modischen Walmdach. Als "Burg der Bürger" darf sie spätestens seit 1973 gelten. Die Gemeinde Rösrath übernimmt 1981 den Besitz, richtet die Gemeindeverwaltung in den historischen Räumen ein und bietet sie gleichzeitig für festliche Empfänge und kulturelle Veranstaltungen an. In der Vorburg residiert der Rösrather Geschichtsverein. Die Burg Sülz in Lohmar bei KölnBereits im achten Jahrhundert, so schätzen die Historiker, war die Burg Sülz ein Rittersitz. Zwischen 1396 und 1401 kam das Haus Sülz in den Besitz des bergischen Erbhofmeisters und Ritters Wilhelm Stael von Holstein, der um die Zeit als Herr von Eulenbroich und Sülz erwähnt wird.
1547 kam das Haus Sülz in den Besitz des Neffen von Wilhelm Stael von Holstein - Adolph von Bellinghausen. Im 18. Jahrhundert wurde das Haus Sülz im wesentlichen umgebaut, obwohl die Reste der alten Wasserburg immer noch vorhanden sind. Heutzutage gehört die Burg Sülz zum Gewerbepark der Stadt Lohmar - ein Technologiehof mit historischem Charme. Die Burg Hardenstein in Witten, MuttentalDie Errichtung der Burg Hardenstein in der Mitte des 14. Jahrhunderts hängt mit dem sozialen und wirtschaftlichen Niedergang der bergischen Adelsfamilie von Hardenberg zusammen. Im Jahre 1354 gab Heinrich (II.) von Hardenberg seinen Stammsitz auf und ließ sich mit seiner Familie am südlichen Ufer der Ruhr zwischen Herbede und Witten nieder. Gut 100 Jahre nach der Übersiedlung der Familie von Hardenberg ging das "borchus to dem Hardensteyne" mit seinen Ländereien und Rechten an die Familie Stael von Holstein über. Robert Stael von Holstein hatte im Jahre 1439 Christine, die Tochter des letzten Hardenbergers, Heinrich (V.), geheiratet. Nach Roberts Tod im Jahre 1462 wurden die Güter unter dessen vier Söhnen Luther, Robert, Neveling und Heinrich zu ungefähr gleichen Teilen aufgeteilt.
Heinrich Stael von Holstein, der 1462 ein Viertel des Gutes erbte, trat u.a. als Geldgeber der Herzöge von Kleve-Mark auf. Zur Zeit der Familie Stael von Holstein wurde überdies 1474 die Vikarie St. Johannis Baptistae in der Kirche zu Herbede gestiftet. Das Recht zur Einsetzung eines Vikars blieb bis ins 19. Jahrhundert beim Haus Hardenstein. Durch geschickte Heiratspolitik gelang es einigen Angehörigen der Familie im 15. Jahrhundert, in die benachbarten Adelsfamilien von Witten und Steinhausen einzuheiraten und damit der ungünstigen Randlage Hardensteins zu entrinnen:
Im 19. Jahrhundert verlor der Besitz Hardenstein endgültig seine ursprüngliche Bedeutung als Rittergut. Seit 1974 Erhaltungsarbeiten durch die Stadt Witten und Burgfreunde Hardenstein e.V. Das Schloss Steinhausen in Witten
Das Schloss, früher auch als Rittergut Steinhausen geführt, wurde im Jahre 1434 von Dortmunder Rittern, die mit 700 Fußknechten, 50 Reitern und 12 Wagen über die Ruhr gekommen waren, fast vollständig niedergerissen und nur notdürftig wieder aufgebaut. Das von den Herren von Witten aufgebaute Steinhaus wurde erst 1529 als neuer Herrensitz von Hardenberg Stael von Holstein bezogen. Errichtung des Giebelhauses 1607 durch Robert Stael von Holstein. Wasserschloss Haus Martfeld Ennepe-Ruhr-Kreis
Heutzutage beherbergt das Schloss das Heimatmuseum und das Archiv der Stadt Schwelm, sowie einen gastronomischen Betrieb. Im Südflügel des Hauses werden Kunstausstellungen durchgeführt. Hier finden auch klassische- und Jazz-Konzerte, Vorträge, Lesungen und Theateraufführungen statt. Pantlitz bei Damgarten
Hof Beckmann bei WittenRittersitz Junkersaurenbach
Das Haus Heisingen
Haus Heisingen zählt zu den ältesten Befestigungsanlagen weit und breit. Als gesichert gilt, dass die Wehranlage auf dem ehemaligen Werdener Oberhof Coefeld entstand. Als erster Aufsitzer dieses Werdener Mannslehen sind die von Dücker nachweisbar. Seit 1453 sind die Adeligen und späteren Freiherren Stael von Holstein Haus- und Hofbesitzer von Haus Heisingen.
Grund der langjährigen Querelen waren Vorteile und Geldeinnahmen, auf die man in Werden nicht verzichten wollte. Auf Vogtsebene sprach der Herzog von Cleve ein Machtwort, und es wurde eine Einigung zugunsten der Heisinger erzielt. Doch nach dem Tode Roberts fing das gleiche Spiel an. Sein Sohn Lutter Stael von Holstein ignorierte diese Forderung und wurde exkommuniziert. Wieder war es der Herzog von Cleve, der den Heisingern beistand und mit dessen Hilfe Lutter vom Bann freigesprochen wurde. Das Patronat der Heisinger Kapelle blieb bis 1528 in der Familie Stael von Holstein. Heutzutage ist das Haus Heisingen als Mehrfamilienhaus umgebaut, die Wohnungen werden von den heutigen Besitzern - der Familie Sonnenschein - mit Vorliebe an Familien mit kleinen Kindern vermietet. http://www.heisingen.de/ Homepage der Bürgerschaft Heisingen e. V |
Stand: 01. September 2010
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